Einweihung der E-Ladesäule im Ortskern

Lademöglichkeit für Elektro-Fahrzeuge am Parkplatz Ecke Mühlgasse / Großbottwarer Straße
Am Freitag, 4. Mai 2018 wurde in unserem neu gestalteten Ortskern die erste E-Ladesäule im Oberen Bottwartal eingeweiht.

Die Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils einer Leistung von maximal 22 Kilowatt pro Ladepunkt. Das Auto wird per Ladekabel, das bei jedem E-Auto zur Standardausstattung gehört, an die Säule angeschlossen. Michael Meyle, der regionale Standortleiter der Syna, erläuterte den Ladevorgang sowie die automatische Abrechnung über persönliche Tarife, über die deutschlandweit an immer mehr Säulen getankt werden kann. Wer keinen festen Tarif abgeschlossen hat, findet die Anleitung zum Aufladen und Bezahlen direkt an der Ladesäule.

Bürgermeister Markus Kleemann und die anwesenden Gemeinderäte freuten sich, dass die Gemeinde Oberstenfeld damit ein weiteres Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzt. Da E-Fahrzeuge derzeit immer mehr zunehmen, ist die Ladestation eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktureinrichtung, auch wenn unklar ist, wie sich die E-Mobilität in der Zukunft weiterentwickelt.
Der Ort für die neue Ladesäule ist natürlich kein Zufall: Der Parkplatz an der Ecke Mühlgasse / Großbottwarer Straße eignet sich perfekt für den Ladevorgang, da in der Zwischenzeit das vielfältige Einkaufs- und Dienstleistungsangebot in unserer pulsierenden Ortsmitte genutzt werden kann. Für den Ladevorgang ist ein Parkplatz mit einem weißen E-Auto-Symbol fest reserviert. Der rechte Parkplatz kann ebenso zum Aufladen eines E-Autos oder auch von allen anderen Fahrzeugen belegt werden.
 
Die Kosten für die Ladestation betragen ca. 10.000 Euro, wobei der Bund das Projekt mit 4.000 Euro fördert. Da sich die Gemeinde Oberstenfeld stets um Fördermittel bemüht, mussten die Bürger etwas länger auf die Ladesäule warten. Da der Förderantrag aber auch in diesem Fall wieder erfolgreich war, hat sich das Warten sehr gelohnt!