Großbottwarer Straße 20

Großbottwarer Straße 30

Das Haus wurde ebenfalls auf die Stiftsmauer gebaut. Im Inneren weist die Jahreszahl 1683 auf das Baujahr hin, dessen Vorläufer ebenso als Pfründhaus, also als Wohnung der Chorfrauen diente. Nachdem 1802 das Stift württembergisch geworden war, zog 1818 die Försterfamilie Wanner aus Prevorst mit ihrer Tochter Friederike ein, die als "Seherin von Prevorst" bekannt- hier bis zu ihrer Heirat 1821 wohnte. Der Dichterarzt Justinus Kerner hat sie später ärztlich betreut und ausführlich über sie geschrieben. Zwischen beiden Häusern befand sich bis 1840 das Eingangstor zum Stift. Heute hat man von hier aus den Blick auf die Straßenfassade des 1817 in klassizistischem Stil erbauten Gasthaus zum Ochsen.

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